Jetzt ist wieder alles Pomade. Gut so.
Monthly Archive for June, 2007
… und jetzt ist sie da.
Gestern bin ich zum ersten Mal diesen Sommer komplett nass geworden beim Heim kommen. Irgendwie schafft das ein Wohlsgefühl, und irgendwie stimmt mich das auch sehr positiv, denn bald ich die Uni wirklich aus, und ich kann mich wieder ein bisschen um meine Belange kümmern – wie z.b. gemütlich ausschlafen und zusammenräumen. Gestern in der Nacht hab ich dazu noch den Grundstein gelegt und auf meinen drei Schreibtischen (2*am Mac und einmal aus Holz) sauber gemacht. Es ist irgendwie immer ein außerordentlich gutes Gefühl wieder Platz am Tisch zu haben.
Ich hab gestern auch endlich Zeit gehabt mir neue Hosen zu kaufen – jetzt hab ich endlich Sommerhosen.
Fotos sollte es auch bald wieder neue geben – eines kann ich aber jetzt schon sagen, der Sommer wird heiß.
So weit so gut.
Na super der Tag hat ja schon mal gut begonnen – zuerst scheint nicht die Sonne, dann kanns auch noch regnen, dann hab ich keine Lust. Gut gemacht
… und ich sitz auf der Uni drauf!
Gestern haben wir bis 6:00 morgens gelernt. Jetzt 3 Stunden geschlafen und weiter gehts. Ich kann keinem sagen wie sehr ich mich auf 8 Stunden schlaf freu’.
Sie haben mich so gern, dass sie mich sogar beim CAD zeichnen füttern.
… wenn dir dein bester Freund erzählt, seine Freundin bekommt ein Kind, und du wärst der ideale Vater für das Kind, und seine Freundin wollte dich heiraten?
Am besten wachst du dann mal auf – trinkst viel Wasser und siehst zu dass du nüchtern wirst.
Auch komisch ist es wenn du dir sicher bist, dass du in deinem Bett schlafen gegeangen bist, du dann aber wo anders aufwachst, und neben dir niemand liegt. Für diesen Fall empfehle ich schnell das fremde Haus/Wohnung zu verlassen – aber Achtung – Alarmanlagen.
Es ist schön, dass es sowas wie Vertrauen und zuneigung gibt. Auch ist es schön, dass es Menschen gibt, die mir eben das entgegenbringen. Manchmal bin ich ganz überrascht wer wem das schenkt, und frage mich inniglich ob Vertrauen wirklich einer Prüfung bedarf, oder ob Vertrauen nicht viel mehr ein Gefühl ist, als eine Handelsweise.
Ich geh irgendwann zwischen 3:00 und 4:00 schlafen, hab ein oder 2 Tiefschlafphasen, und wach so um 7:20 auf. Erstes Mal umdrehen und weiterdösen. 7:30 Handyweckerläuten. Drücken und der zweite Mal umdrehen. 7:35 kurz strecken, wundern, dass ich vergessen hab das Fenster zu schliessen vor dem einschlafen. 28 neue EMail – les ist später. Wassernachfüllen im Bügeleisen, Frackhemd und Weste bügeln, sowie die Stärkung überprüfen. Frack auspacken, und in einem sorgfältig mit einer Hand aus dem Kasten gerissenen Kleidersack stopfen – ehm – hängen. Körperpflege. Gutenmorgen Nespresso. Kleidungsauswahl. Hab ich Geld? Hab ich mein Handy? Schlüssel abziehen und ab auf die Uni -vorher noch schnell den Frack und die Schuhe in die Arbeit hängen.
Ich steig also auf mein Fahrrad, das nur so nebenbei seit 9 Wochen am Michaelaplatz stand. Aus einem nicht vorstellbaren Grund ist irgendwie die Luft aus den Reifen – aber es geht trotzdem.
Dann CAD zeichen bis zum Signum, dass ich jetzt in ein paar Minuten bekommen sollte, dann Tanzstunde, dann Ball, dann Sonnenaufgang.