Die Zeiten Ändern sich dramatisch.

Wie ein Wehr das bricht durchflutet mich das Gefühl. Wie Tinte die ins Wasser getropft wird färbt sich die Stimmung. Ein dunkler Mantel legt sich über die gerade noch so warmen Gedanken.

Keine kann es sehen, keiner kann es wissen. Nur ich.

Wenn ich das Gefühl mit einem, einem einzigen Wort beschreiben müsste so wäre es Bodenlos.

Wenn ich ein bisschen mehr Platz dafür in Anspruch nehmen darf, und letztlich darf ich mir das erlauben in meinem Leben so ist es das Gefühl, dass in einen fährt wenn man auf einem Felsvorsprung steht, im Wissen, springen zu können, im Wissen vom Fallschirm aufgefangen zu werden, aber trotzdem auch im Wissen, dass die Möglichkeit besteht, dass der Schirm nicht aufgeht.

Sozusagen Angst. Angst die stärker ist als Wissen.

Was wäre jedoch wenn das Wehr nicht gebrochen, sondern bewusst geöffnet, also abgelassen, wenn die Spannung nicht mehr Schlagartig sondern langsam, wie Springbrunnen – einer von der Sorte die im Sommer so warm wird, dass man sich darin nicht mehr abkühlen kann?

Und es regnet.

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